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Sion Tradition

Brauhaus Sion in Köln
Hans Sion – der „Vater des Kölsch“


1912 geht das Haus „Unter Taschenmacher zu Köln“ in den Besitz von Jean Sion über. Er macht das Brauhaus zu einem beliebten, vor allem aber klassenlosen Treffpunkt. Handwerker, Ratsherren, Arbeiter oder Beamte – sie alle kommen „Em Sion“ auf ein Kölsch zusammen.



Sohn Hans, studierter Jurist und Braumeister, übernimmt den Familienbetrieb in schwierigen Zeiten. Im Mai 1942 wird das geschichtsträchtige Brauhaus in der „Nacht der 1000 Bomben“ auf Köln völlig zerstört. Aus den Trümmern baute Hans Sion den elterlichen Betrieb wieder auf, organisierte Rohstoffe und besorgte Braugenehmigungen bei der englischen Besatzung. Und mehr noch …

Hans Sion erkannte als Erster, wie wichtig es ist, ein lokales und unverwechselbares Bier zu brauen. Mit aller Kraft setzte er sich für das obergärige Kölsch ein und legte damit den Grundstein für den Erfolg als regionaltypische Spezialität.
Als Hans Sion im Januar 1998 im Alter von 86 Jahren starb, verlor das Kölner Braugewerbe einen wichtigen Impulsgeber. Als Verfechter der Kölsch-Kultur, Wegbereiter der Kölsch-Konvention und Gründer des Kölner Brauhaus Wanderweges trägt Hans Sion daher heute auch den Ehrentitel „Vater des Kölsch“.
Brauhaus Sion Tradition
Kölsch-Kultur
René Sion